Ein Messestand mit einer Kita-App. Ein kurzer Blick. Und dann lieber weitergehen.
Vielleicht kennen Sie diese Gedanken:
„Das ist sowieso Sache unseres Trägers.“
„Bloß nicht noch ein neues System.“
„Dafür haben wir gerade wirklich keine Zeit.“
Verständlich. Wer eine Kita leitet, hat genug auf dem Tisch: Personalplanung,
Elternkommunikation, Krankheitsausfälle und Verwaltungsaufgaben. Und dann soll
auch noch eine App eingeführt werden? Doch vielleicht lohnt es sich gerade deshalb,
für fünf Minuten stehenzubleiben.
Eine Kita-App sollte Arbeit abnehmen – nicht neue schaffen
Es ist 9 Uhr. Kita-Leiterin Amalia hat schon zwölf Krankmeldungen telefonisch
entgegengenommen und läuft immer wieder in die Gruppen, um Bescheid zu geben.
Währenddessen klingelt das Telefon weiter.
Oder Tina: Morgen schließt die Kita früher. Vierzehn Eltern hat sie bereits angerufen.
Dann kommt sie zu Amars Eltern – sie sprechen noch kein Deutsch. Wie übermittelt
sie die Information zuverlässig?
Und dann der Ausflug: Schreiben erstellen, 130-mal ausdrucken, verteilen,
Rückmeldungen einsammeln, abhaken und fehlenden Unterschriften hinterherlaufen.
Genau hier sollte Digitalisierung ansetzen:
Was kann im Alltag einfach wegfallen?
Die Krankmeldung landet direkt dort, wo sie gebraucht wird. Eine Nachricht erreicht
alle Eltern gleichzeitig und kann übersetzt werden. Die Rückmeldung zum Ausflug
kommt digital – ohne Papierstapel und Strichliste.
Und niemand muss von heute auf morgen alles verändern. Eine Kita kann mit An-
und Abmeldungen oder der Elternkommunikation starten und später weitere
Funktionen entdecken. Schritt für Schritt, im Tempo des Teams.
Eine gute Kita-App merkt man nicht daran, dass plötzlich alles digital ist.
Sondern daran, dass manches einfach keine Arbeit mehr macht.
„Aber die Entscheidung trifft doch der Träger.“
Stimmt – häufig entscheidet am Ende der Träger, die Kommune oder die Verwaltung.
Doch die Perspektiven sind unterschiedlich: Der Träger schaut auf Kosten,
Datenschutz und einheitliche Abläufe. Kita-Leitungen erleben täglich, wo
Kommunikation Zeit kostet, welche Prozesse funktionieren und was ihr Team
tatsächlich entlastet. Deshalb sollten Leitungen nicht erst auf eine fertige
Entscheidung warten. Sie können sich informieren, Lösungen vergleichen und
frühzeitig sagen:
Das brauchen wir. Das würde uns helfen. Das funktioniert für unseren Alltag.
Gehen Sie ruhig näher ran
Auf dem DKLK stehen verschiedene Anbieter von Kita-Apps. Sie müssen danach
keinen Vertrag unterschreiben. Aber vergleichen lohnt sich. Stellen Sie einfach jedem
dieselbe Frage:
„Zeigen Sie mir bitte, was mir diese App nächste Woche im Kita-Alltag konkret
abnimmt.“
Und wenn Sie auf dem DKLK sind, kommen Sie auch bei easychild vorbei.
Wir beginnen lieber mit einer Frage als mit einer Funktionsliste:
Was kostet Sie in Ihrer Kita heute jeden Tag unnötig Zeit?
Vielleicht beginnt Digitalisierung genau damit.
Ihr easychild-Team